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Aktive Frühstückspause
Rheinmetall will Automotive-Sparte verkaufen
Mit einer aktiven Frühstückpause fordern die ca. 160 Beschäftigten des Rheinmetall Standortes KS HUAYU in Langenhagen einen Überleitungstarifvertrag für den geplanten Verkauf der zivilen Sparte.
IG Metall Hannover
28. November 202528. November 2025
Von dem Verkauf sind bundesweit knapp 8.000 Beschäftigte an sieben Standorten betroffen. Der Bereich fertigt Teile für die kriselnde Autoindustrie und gehört nicht mehr zum Kerngeschäft des Dax-Konzerns. Rheinmetall möchte sich auf das profitable und aktuell stark wachsende Rüstungsgeschäft konzentrieren und das sogenannte zivile Geschäft abstoßen.
Für die Beschäftigten bedeutet ein Verkauf große Unsicherheiten über ihre Zukunft, ihren Arbeitsplatz und ihre Arbeitsbedingungen. Denn bislang gibt es noch keine Zusage des Unternehmens, die bestehenden tariflichen Leistungen und Rechte beim Verkauf zu garantieren.
Die IG Metall sieht dieses Vorgehen sehr kritisch und fordert von der Unternehmensleitung Sicherheit und gute Arbeitsbedingungen durch einen Überleitungstarifvertrag sowie den Erhalt der Mitbestimmung und aller tariflichen Leistungen – unabhängig vom Käufer.
Der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Hannover Sascha Dudzik macht deutlich: „Wir akzeptieren keine Hinhaltetaktik. Die Beschäftigten brauchen klare Zusagen für ihre Zukunft und müssen wissen, wie es weitergeht. Denn: Die Zukunft braucht Menschen und die Menschen brauchen eine Zukunft.“
Daher ruft die IG Metall alle Beschäftigten aus dem zivilen Bereich der Rheinmetall-Standorte in Deutschland diese Woche zu aktiven Pausen auf. Dudzik sagt: „Mit dieser gemeinsamen Aktion setzen wir als IG Metall gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen: Wir lassen uns nicht verscherbeln! Kein Verkauf auf unsere Kosten!“