Autohaus Beresa in Hannover und Garbsen IG Metaller beschließen Tarifforderung- Ungleichbehandlung im Unternehmen muss ein Ende haben

Die Autohausgruppe Beresa zählt zu den größten Autohandelsketten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Mitgliederversammlung Beresa

Seit rund 1,5 Jahren gehören auch Standorte in Hannover Lahe und Garbsen zu der Gruppe. Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied, während die Standorte in Münster, Osnabrück und Bielefeld seit langem einen Tarifvertrag haben, gilt dieser für die Hannoveraner Betriebe nicht.

Die Folgen der Tariflosigkeit: die KollegInnen in Hannover und Garbsen haben weniger Entgelt und müssen dafür länger arbeiten als ihre übrigen Beresa KollegInnen und Neueingestellte in den Standorten bekommen auch mehr Entgelt als die langjährigen Beschäftigten. Das ist ungerecht und führt zu Frust bei den Beschäftigten. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Nach dem im November letztens Jahren bereits ein Betriebsrat gewählt wurde, gehen die Mitglieder jetzt den nächsten Schritt. In der vergangenen Woche wurde auf der Mitgliederversammlung eine Tarifforderung beschlossen, die Anerkennung der Tarifverträge des niedersächsischen KFZ-Handwerkes. „Der Arbeitgeber hat unsere Forderungen bekommen. Wir erwarten in den nächsten Wochen in die Verhandlungen mit Beresa einzusteigen und ein zügiges Ergebnis erreichen. Die Beschäftigten stehen hinter den Forderungen und werden das, wenn es nötig wird auch durch Aktionen zeigen. Die Ungerechtigkeiten muss ein Ende haben. Wo Beresa draufsteht, muss überall Tarif drin sein.“ so Thadeus Mainka, zuständiger Gewerkschaftssekretär der IG Metall Hannover.