Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus Gedenken zum Antikriegstag

Anlässlich des Antikriegstags haben IG Metall, Landeshauptstadt und IG Metall Jugend Hannover eine eindrückliche Gedenkveranstaltung auf dem Ehrenfriedhof am Nordufer des Maschsee durchgeführt.

Antikriegstagsgedenkveranstaltung auf dem Ehrenfriedhof am Maschsee Nordufer

2. September 2026 2. September 2026


Vor rund 200 Teilnehmenden hielten sowohl der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Hannover, Sascha Dudzik, als auch Hannovers Bürgermeister, Thomas Herrmann, nachdenkliche Redebeiträge darüber, was der 1. September in der heutigen Zeit und angesichts der weltpolitischen Lage für die Gesellschaft bedeutet.

Sascha Dudzik zog dabei auch Parallelen zu den aktuellen Kämpfen um das VW Werk Hannover und den durch die Bundesregierung angekündigten Abbau des Sozialstaats.

Bewegend war in diesem Jahr die Aktion der IG Metall Jugend. Teilnehmende der Veranstaltung waren  zu Beginn gebeten worden, ihre Wünsche für die Zukunft mit Klebezetteln an einem Ballon zu befestigen. Dieser zerplatzte jedoch im Laufe des Redebeitrags des Ortsjugendausschuss, so wie die Hoffnungen, Wünsche und Träume von Menschen zerplatzen, deren Heimat durch Krieg und Gewalt zerstört wird.

Im Anschluss zogen viele Teilnehmende zur traditionellen Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbunds in die Aegidienkirche.

Bereits am Mittag hatten Vertrauensleute und Betriebsräte der Firma Clarios (ehemals Varta) einen Kranz am Mahnmal für die Opfer des KZ Stöcken abgelegt.